Yangon

Nach unserer zweitägigen Anreise fielen wir in unserem Hostel Sleep In direkt in Schlaf. Wirklich viele Sehenswürdigkeiten hat Yangon leider nicht zu bieten, so machten wir uns an unserem ersten Tag zur Sule-Pagode auf. Diese liegt in einem Kreisverkehr mitten in Downtown und war von unserem Hostel fußläufig gut zu erreichen. 


Danach ging es zur Shwedagon-Pagode, sie ist auf jeden Fall das Wahrzeichen der Stadt und somit auch das Highlight der Sehenswürdigkeiten in Yangon. 


Am Abend wollten wir uns den Sonnenuntergang am Sunset View nicht entgehen lassen. Genauso wie in der Stadt der Verkehr herrscht, herrscht dieser auch hier, nur auf dem Wasser. 



Die Straßen von Myanmar geben ihr ganz eigenes Bild ab, überall wo man hinsah, verkauften die Menschen Obst, Gemüse, Kautabak etc. So entschieden wir uns unsere Zutaten fürs Abendessen auf dem Straßenmarkt zu kaufen. Leider fehlten uns noch ein paar Dinge, sodass wir die weiteren Sachen im Supermarkt besorgten. Beim Betreten des Supermarktes wird man abgescannt, eine ganz neue Situation für uns, die uns aber nicht an unserem Kaufrausch hinderte.
Zum ersten Mal waren wir dann nicht auswärts essen, sondern haben uns im Hostel unser Abendessen zubereitet.
Beim Spaziergang durch Straßen sind uns auch die alten Gebäude aufgefallen, die besonders bei Sonnenuntergang ein tolles Bild abgaben. 


Wir hatten uns dazu entschlossen am nächsten Tag abends schon Yangon zu verlassen und mit dem Bus weiter zum Inle Lake zu fahren. Doch die Fahrt mit der Circle Line wollten wir uns nicht entgehen lassen. Nach dem Frühstück gingen wir zum Bahnhof und kauften die Tickets. Die Circle Line ist ein Zug der einmal komplett um Yangon herum fährt, jedoch braucht dieser dafür 3 Stunden. Im Zug fahren hauptsächlich Einheimische und während der Fahrt konnte man alles mögliche an Essen kaufen. Nach 2 Stunden knurrte auch unser Magen wieder, also kauften wir uns einen Maiskolben. Als der Zug an einer weiteren Haltestelle Stopp machte, stürmten die Einheimischen wie verrückt in den Zug und luden durch Türen und Fenster ihre Ware für den Markt ein. Während der Fahrt arbeiteten die Frauen und zerlegten das Gemüse in verkaufsgerechte Portionen. 



Die Fahrt des Zuges führte auch an den armen Vierteln vorbei. So sahen wir, wie die Menschen in diesen Teilen der Stadt wirklich leben. Dies berührte uns und regte uns auch wieder zum Nachdenken an. Aber egal, wie die Menschen hier leben, sie schenkten uns immer ein Lächeln und winkten uns zu.


Um 18 Uhr fuhr der Nachtbus vom Busbahnhof los.