Roadtrip Eastcoast – 3 Weeks, 3 Guys and 3000 Kilometers
Ein Gastbeitrag von Falki our Love
Für die nächsten drei Wochen startete das Abenteuer der 2 Girls and 1 Boy. Am Samstag Morgen eröffneten wir in Sydney unsere Tour mit unserem Lucky Roamer. So Lucky wie der Van war, war das Wetter leider nicht. So erreichten wir nach 150 km das erste Ziel Newcastle. Nach anfänglicher Trockenheit wurden wir von einem bösartigem Platzregen an Nobbys Leuchtturm überrascht. Klitschnass kehrten wir zurück zum Van, zogen uns in unserem neuen zu Hause um und fuhren weiter Richtung Port Macquarie. Kurz vor Dunkelheit steuerten wir den nächsten gratis Parkplatz für unsere erste Übernachtung an. Während erfahrene Camper ihre Accessoires rund um Campingstuhl, Tisch und Beleuchtung auffuhren, konnten wir lediglich im Van mit einem Privataufguss glänzen. Völlig erschöpft von dieser schweißtreibenden Angelegenheit, durften wir am nächsten morgen wilde Kängurus ersichten.
So langsam fanden wir in unser Camping Dasein hinein und zauberten ein vollständiges Frühstück inkl. Falko G. Eier per excellence ?.
Leider wurden wir darauf auch gleich von einem weiteren Schauer überrascht. Wir ließen uns dessen aber umbeeindruckt und packten unsere 7 Sachen mit dem Ziel Port Macquarie. Mit dem erreichen dieses Ziels besichtigten wir eine Koala Klinik und ließen uns im Anschluss von der Bucht rund um diesen Ort bezaubern.
Nun ging es weiter nach Coffs Harbour mit der Besichtigung des Muttonbird Island Nuture Reserve.

Dieses Mal stand der Besuch einer Übernachtung auf einem richtigen Campingplatz mit Dusche und allen Annehmlichkeiten bevor. Zum Abend gönnten wir uns ein vollständiges BBQ mit Roastbeef vom Grill, welches in Bezug auf Preis Leistung überaus beeindruckte.

Mit heftigen Blitzen am Horizont ließen wir den Abend bei einer Folge Stromberg ausklingen. Am darauffolgenden Tag fuhren wir weiter nach Bayron Bay, leider lagen die Nerven ein bisschen blank, da wir Probleme mit der Elektrik des Vans und des unaufhörlichen Regens hatten. Zum Glück konnten wir alles reparieren lassen und genossen noch ein paar trockene Stunden am Strand von Bayron Bay. Nach dem Besuch des Leuchtturms und auf dem Weg ersichteten Delphinen, wurden wir erneut nass!

Am Abend gönnten wir uns ein 10$ Domino Pizza Menü mit feinsten Garlic Bread und übernachteten dann an einem Rastplatz am Highway. Nach einer verregneten Nacht und vielen nassen Klamotten entschieden wir uns am darauffolgenden Tag für Badesachen. Von nun an genossen wir 3 Tage voller Sonnenschein am Beach von Miami respektive Surfers Paradise.
Nach einer Nacht in mitten der Skyline fuhren wir am nächsten Tag nach Brisbane. Hier stellte sich heraus, das Parken mit einem Auto auch schonmal 23$ pro Stunde kosten kann, zum Glück fanden wir am Rande der Innenstadt einen Parkplatz am Straßenrand.

Nach einer erfolgreichen Shopping Tour und einer Stadtbesichtigung durch annähernd alle Sightseeing Points mit mehr als 20 km Fußmarsch steuerten wir einen Parkplatz in einem der National Parks an. Als wir bemerkten das wir die einzigen Menschen an diesem vermeintlichen Camping Platz waren, ließen wir uns nicht beirren und blieben dort. Gefahr laufend erwischt zu werden blieben wir dort und wurden mehrmals von verärgerten Vögeln in der Nacht aufgeweckt. Wir waren scheinbar nicht sehr willkommen und so wurde unser Van von oben bis unten von den Fäkalien besudelt. Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht ging es erstmal zum „gesunden“ Frühstück zu unseren Freunden mit dem gelben M. Anschließend steuerten wir einen Zoo an, wo wir Koalas auf den Arm nehmen und Kängurus füttern konnten.
Nach diesem unvergesslichen Tag erholten wir uns noch bei ein paar Stunden Sonnenschein am Stadtstrand von Brisbane, bevor es weiter ging nach Noosa . Auf halben Weg hielten wir an einem freien Campingplatz und zauberten ein Pesto Nudelgericht welches Vapiano Fans vor Neid erblassen lassen würde ? Nach wertvollen Tipps eines Einheimischen gingen wir nun bei anfänglich leichten Tropfen zu Bett. Diese blieben zum Glück nur vorübergehend und zogen schnell weiter. Am nächsten Tag in Noosa gönnten wir uns einen relaxten Tag am wunderschönen Sandstrand. Am Abend zogen wir dann auf einem Campingplatz ein wo unser Starkoch Falki ma Cook ein Flanksteak aller erster Güte kredenzte. Nach diesem Festmahl entschieden wir uns noch auf ein paar lockere Bierchen die Innenstadt unsicher zu machen. Dort angekommen führte kein Weg am Partyclub No. 1 in Noosa vorbei. Okay es war semi lustig, zu junges Puplikum und um 12 Uhr war die Party auch schon vorbei.
Am darauffolgenden Tag fuhren wir zum Sunshine Beach wo wir dann zufällig Theresa und Larissa aus Sydney wieder trafen. Nach ein paar Stunden am Strand konnte es sich Jana auch nicht nehmen lassen sich von eine Qualle stechen zu lassen. Als der Schmerz verzogen war ging es dann weiter in den Naturpark Noosa Heads, wo wir von unserem thailändischen Guide Falki unter Zeitdruck durch awesome Places geführt wurden. Hier stand uns auch nochmal ein wildes Känguru im Weg herum. Am Abend fuhren wir dann weiter Richtung Tin Can Bay und hielten auf einem freien Campingplatz 100 km vor unserem Ziel. Am nächsten morgen machten wir uns dann gleich auf den Weg zum Delphin beobachten in der Bucht von Tin Can. Dort konnten wir ein 5 Wochen altes Delphin Baby beobachten.
Nach diesem Ereignis ging es zum Rainbow Beach, wo wir alles für unseren Trip nach Frazer Island planten und buchten. Nach anfänglicher Überlegung eine geführte Bustour zu machen, entschieden wir uns dafür auf eigene Faust einen Jeep zu mieten und die Insel zu erkunden. Nach ein paar Stunden am Strand mit durchgenässten Handtüchern, da uns eine Welle aus der Bucht spülte, zogen wir weiter zu einem sehr beeindruckenden Sandblow.

Am Abend empfingen wir unseren Jeep und fuhren zu einem Campingplatz in der Nähe der Fähre, wo wir ein deliziöses Abendmal hatten. Nudeln mit Fertigsauce aufgewertet durch Gemüse. Vor dem schlafen gehen präsentierte Bernd uns dann noch eine Reportage über das aussterben der Cavendish Banane. Save the Bananas! Sehr früh um genau 05:20 Uhr luden wir dann alle Sachen in den Jeep, um als erstes die Fähre um 6 Uhr nach Frazer zu bekommen. Wieder wurden wir während der Fährfahrt von einem Delphin beglitten. Es war sehr aufregend mit 80 km/h am Stand von Fraser zu fahren, auch wenn uns ein kleiner River dabei das Auto zerstörte.
Doch dank Falkis Reparaturkünste mit Cable Ties war das Auto schnell wieder einsatzbereit. Wir spazierten zum Lake Wobby, besichtigten das Wrack, badeten im wunderschönen Lake Mc Kenzie und im Lake Birrabeen.

Nach dieser anstrengenden und eindrucksvollen Fahrt über die Insel schlugen wir unser Camp am Strand auf, wo wir auch gleich Besuch von einem Rudel Dingos erhielten.


Am nächsten Morgen standen wir direkt früh auf um als erster an den Champagne Pools zu sein. Dort konnten wir dann 1 Stunde alleine baden bevor die ersten Reisebusse eintrafen.

Nun ging es am 120 Kilometer langen Sandstrand zurück zur Fähre und auf das Festland. Zum Glück bemerkte die Mietwagenfirma nichts von dem Schaden und wir erhielten unsere Kaution zurück. Den restlichen Tag fuhren wir dann noch Airlie Beach zu den Whitsundays. Ein 800 Kilometer Trip über Rockhampton, den wir aber dank Fahrerwechsel ohne Probleme überstanden. Am nächsten Tag am Airlie Beach verschafften wir uns einen Überblick und gingen zur späten Abendstunde noch in die Stadt auf lockere 1-2 Bier. Ja vor allem nicht. Aus den 1-2 wurden schnell wieder 30 welche sich am nächsten morgen an Binas schwarzen Füßen und unserer Unwohlheit bemerkbar machte. Nach dieser Nacht ging es am nächsten Mittag dann auf das Segelschiff Condor. Leider spielte das Wetter überhaupt nicht mit und so fuhren wir bei Wind und Wetter durch das Meer und hielten an einem Korallenriff. Durchgefroren wurden wir dann von dem warmen Meerwasser wieder aufgewärmt. Am Abend in der Bucht erholte sich das schlechte Wetter nun wieder und wir hatten einen schönen Abend bei klarem Himmel und gingen in die Koje.

Am darauf folgenden Tag ging es nun sehr früh zum segeln, an den Whitehaven Beach und später zum schnorcheln im Great Barrier Reef.
Den Abend ließen wir bei Sonnenuntergang am Strand ausklingen bevor es zurück auf das Schiff zu unserer letzten Nacht ging.

Am nächsten Tag liefen wir dann mittags wieder in den Hafen ein. Wir machten uns nun direkt auf den Weg nach Cairns wo wir am Abend auch ankamen. Nach einem gemütlichen Spaziergang entlang der Esplanade gingen wir zum Essen und verabschiedeten uns mit ein paar Bierchen am Campingplatz. Am nächsten Tag war damit unser Trip zu dritt auch schon vorbei, da Falki sich verschieden musste um von Cairns nach Sydney zu seinem Rückflug zu kommen.
An den restlichen beiden Tagen kümmerten wir uns um unsere weitere Reise nach Melbourne und fuhren an der Küste entlang zum 65 km weit entfernten Port Douglas.




















