Siem Reap – Angkor W(h)at !?

Pünktlich um 7.30 Uhr stand der Minivan vor unserem Hostel. Wie üblich sammelten wir noch ein paar Pakete und Mitreisende ein, darunter auch 2 aus unserer Nachbarstadt Düsseldorf. Die beiden hatten wie wir kein Visum, so gingen wir gemeinsam das Abenteuer Grenzüberquerung ein. Cross Border Crew Part 2.
Nach ca. 5 Stunden erreichten wir ein Restaurant kurz vor der Grenze. Hier wurden die Pässe, zwei Passbilder und jeweils 1.500 Baht plus je 100 Baht für die schnelle Grenzüberquerung einkassiert. Nach 1,5 Stunden bekamen wir unsere Pässe einschließlich Visum zurück und es ging zur Grenze. Auch hier ging es wieder zu Fuß über die Freundschaftsbrücke und nach ein bisschen Schlange stehen, hatten wir die neuen Stempel ohne Gesundheitstest im Pass.


Leider mussten wir auch hier wieder viele bettelnde Kinder sehen. Bei dem Anblick, wie ein Junge vergeblich versuchte noch eine Tropfen Wasser aus der Flasche zu bekommen, zögerten wir keine Minute und kaufen allen drei Kindern eine Flasche Wasser. Das dankende Strahlen der Kinder war unbezahlbar.
Weiter ging die Fahrt und 3 Stunden später wurden wir an einer Art Tuk Tuk Zentrale rausgelassen. Angeblich war das Tuk Tuk umsonst und sollte uns zum One Stop Hostel bringen. Gepäck wurde eingeladen, wir saßen drin, dann kam der Fahrer und wollte uns eine Tour für den morgigen Tag verkaufen. Da war der Haken also. Nach kurzem verhandeln, wurden wir für einen kleinen Betrag und ohne weitere Tour, ins Hostel gebracht.
Kurz frisch gemacht hieß es erstmal was essen. Die Lage unseres Hostel war perfekt. Wir mussten lediglich die Straße überqueren und waren mitten im Geschehen.
An die asiatische Küche haben wir uns ja mehr als gewöhnt und waren überrascht, dass wir überwiegend Western Food angeboten bekamen. So landeten wir im Little Italy und bestellten uns nochmal Pasta. Für Asien war das wirklich eine super leckere Pasta.
Gesättigt zogen wir auf die Pubstreet, hier reihen sich Restaurants und Bars aneinander. Mobile Cocktailstände und dröhnende Musik kommt aus jeder Ecke. Wir machten uns erstmal auf in die Angkor What Bar, hier warteten bereits Ansgar und Philip auf uns. Es dauerte nicht lang, da war die komplette Straße voller tanzender Menschen. Egal ob jung oder alt, hier tanzte einfach jeder.


Zurück zum Kulturprogramm machten wir uns am nächsten Tag alle zusammen auf Richtung Angkor Wat. Wir entschieden uns für ein 3 Tagesticket für 40$, konnten dieses aber noch mit unseren restlichen Baht bezahlen.


Nachdem wir das Ticket hatten, ging es dann zum ersten Halt Angkor Wat. Angkor Wat ist das Wahrzeichen Kambodschas und gilt als größte religiöse Glaubensstätte.


Beeindruckt von der riesigen Tempelanlage ging es weiter zum Bayon. In dieser Tempelanlage wird man von 216 Gesichtern betrachtet und er ist der Mittelpunkt der riesigen Tempelanlage von Angkor. 

Der nächste Tempel Ta Keo war etwas kleiner, aber dafür ging es hier hoch hinaus. (…)
Zum Abschluss der Sightseeingtour erwartete uns noch ein weiteres Highlight, der Ta Prohm Tempel. Einiges ist dieser evtl. aus dem Gilm Tomb Rider bekannt. Diese Tempelanlage wird wieder völlig von der Natur eingenommen. So schlingen sich die Wurzeln der mächtigen Bäume um die Mauern des Tempels. Beeindruckend, wie die Natur sich hier alles wieder zurück holt. 

Am Abend zog es uns wieder auf die Pubstreet. Wir wollten noch ein bisschen mit den Menschen aus aller Welt tanzen.
Am nächsten Morgen ging es wieder früh raus zum Sonnenaufgang. Unser Tuk Tuk Fahrer holte uns pünktlich um 5 Uhr am Hostel ab. Am Angkor Wat angekommen war es noch ziemlich duster. Menschenmassen zogen mit ihren Taschenlampen zum Aussichtspunkt und spendeten so uns auch genügend Licht. Das der Sonnenaufgang hier kein Geheimnis ist war uns klar, aber von dieser Menge waren wir doch überrascht. 


Dennoch war der Sonnenaufgang ein absolutes Highlight. 
Anschließend haben wir noch weitere Tempel besichtigt.
Preah Khan

Neak Pean

Ta Som

Banteay Kdei


Um am Abend wieder fit zu sein, machten wir erstmal einen Mittagsschlaf. Ausgeruht schlenderten wir gegen Abend über Night Market. Dieser ist noch recht überschaubar und ähnlich der anderen asiatischen Märkte.
Zum Abschluss von Siem Reap dürfte ein letzter Besuch der Pubstreet nicht fehlen. 
Aber auch in den weiteren Seitenstraßen findet man kleine Bars, die zum Tanzen einladen.
Wir waren echt begeistert von Siem Reap und freuen uns jetzt auf Koh Rong.