Ho Chin Minh City oder Saigon

Das wir nach unserer Ankunft direkt in einer Sportsbar landeten, hätten wir nicht gedacht. Ansgar und Philipp waren noch ein paar Stunden da, bevor es für die beiden weiterging. Spontane Treffen sind ja bekanntlich die besten und so wars auch. 


Nachdem es zum zweiten Mal Abschied nehmen hieß, zogen wir durch die Stadt und landeten seit langem mal wieder in einem richtigen Kaufhaus. Leicht angeheitert, probierten wir die tollsten Outfits an. 


Aufgrund der durchzechten Nacht fielen wir früh ins Bett.
Am nächsten morgen hieß es auch wieder früh raus, da wir uns die Cu Chi Tunnel anschauen wollten. Das Tunnelsystem entstand bereits im zweiten Weltkrieg, wurde aber zu Zeiten des Vietnamkrieges immer weiter ausgebaut. Sodass schließlich auf drei Ebenen unter der Erde während des Krieges gelebt wurde. 


Schon beim durchqueren des Geländes hörten wir ständig Schüsse. Wer wollte konnte mit Maschinengewehren gegen Geld schießen. Wir fanden es mehr als makaber und unheimlich laut. Unvorstellbar das Menschen das früher jeden Tag ertragen mussten.

Nach der Besichtigung ließ der Bus uns am Ben Thanh Markt aus. Auch hier findet sich wieder alles mögliche an asiatischen Kitsch und Köstlichkeiten. Gegen Abend gingen wir zur Shri Bar, die eine tolle Aussicht über die ganze Stadt bietet. 

Zum Essen liefen wir zurück Richtung Markt, denn dort gibt es auch einen Streetfood Markt mit allerlei Leckereien und zudem wurde Livemusik gespielt. Was braucht man mehr zum glücklich sein 🙂
Wer denkt, wir könnten jeden Tag ausschlafen irrt sich. Mit dem Open Bus ging es um 7 Uhr weiter nach Mui Ne. Open Bus bedeutet in dem Fall nicht ohne Dach sondern, dass man für 59 $ von Ho Chin Minh City bis Hanoi fahren kann und an weiteren 5 Orten aussteigen kann. Eine Art Hop on Hop off Ticket.