Koh Lanta

Von Penang machten wir uns auf nach Koh Lanta. Wir wurden von einem Minibus um 5 Uhr morgens abgeholt. Tempolimit scheinen die Thais nicht zu kennen. Alles was im Weg ist, wird mit Lichthupe weggedrängt. Nach drei Stunden an der Grenze angekommen, erwartete uns wieder eine einstündige Warteschlange. Kurz nach der Einreise, setzte man uns kommentarlos an einem Travel Office ab. Hier hieß es dann der Bus nach Koh Lanta kommt in zwei Stunden. Wenn wir eins mittlerweile können, dann ist es warten. Die Zeit lässt sich gut nutzen, um euch von unseren Erlebnissen zu berichten.
Mit dem Bus ging es dann weitere 2 Stunden durchs Land bis nach Trang. Ein Busbahnhof, der wieder herzlich zum warten einlud. So verging eine weitere Stunde bis es weiter ging. Letztendlich erreichten wir gegen halb 8 die Autofähre und gegen halb 9 das Hostel Peacock.
Man kann sicher auch schneller, aber teurer Koh Lanta erreichen. So zahlten wir für unsere Busfahrten 17,00 €.


Im Hostel gab es kein Frühstück, aber das absolute Highlight von Koh Lanta, ist die German Bakery. Das deutsche Ehepaar aus Ostfriesland betreibt die Bakery bereits seit 9 Jahren. Das Frühstück war ein Traum. Es gab u.a. Roggenbrot, Gouda und Schinken. Die Betreiberin Ina ist sehr herzlich und nimmt sich für jeden Gast Zeit für einen kleinen Plausch und man fühlt sich direkt heimisch. 


Gut gestärkt verbrachten wir unseren ersten Strandtag am Klong Dao Beach. 


Nach dem ersten Frühstück wussten wir bereits, wo wir die nächsten Tage frühstücken gehen. Für diesen Tag wollten wir uns einen Roller mieten, nur leider haben wir mit dem Rollerfahren keine Erfahrungen. Nach längerem hin und her überlegen und den ersten Anfragen, wurde uns schnell klar, wenn man noch nie Roller gefahren ist, sollte man das nicht auf Koh Lanta ausprobieren. Auch Ina riet uns davon ab und im gleichem Moment landete ein Rollerfahrer im Graben. Ein Wink des Schicksals! Die Entscheidung stand also fest und Ina organisierte uns dafür ein Auto und schlug auch noch ein Rabatt für uns raus.
Damit sich das mieten lohnt, entschieden wir uns nochmal zum Strand zu gehen und erst am Abend das Auto zu holen, welches wir dann für 24 Stunden hatten.
Das Auto abgeholt und mit dem ersten Linksverkehr vertraut gemacht, fuhren wir an der Küste entlang zum Klong Khong Beach. Hier schlenderten wir am Strand an den Restaurants und Bars vorbei. Leider waren die ganzen Lokale eher leer, was uns ein bisschen verwundert hat.


Am nächsten Tag starteten wir schon früh unseren „Roadtrip“ über die Insel. Die Insel ist 27 km lang, daher kann man sie gut an einem Tag abfahren. Ina gab uns hilfreiche Tipps für unsere Route und empfiehl uns bis runter zum Mu Ko Lanta Nationalpark zu fahren, jedoch nicht dafür zu zahlen. Auf dem Weg dorthin hielten wir an einigen Aussichtspunkten an.


Kurz vor dem Nationalpark mussten wir unsere Fahrt unterbrechen, weil die Affen die Straße in Beschlag nahmen. 


Wir drehten um und machten uns auf zum Viewpoint. 


Weiter ging es zu Lanta Old Town, auf dem Weg dorthin entdeckten wir am Straßenrand einige Elefanten, darunter war auch ein Babyelefant. 


Lanta Old Town ist die alte Hauptstadt von Koh Lanta und liegt an der Ostküste. Hier stehen viele alte Holzhäuser, die zum Teil auch noch auf Stelzen im Wasser stehen.


Koh Lanta ist eine Doppelinsel, die mit der Siri Lanta Bridge verbunden ist. Nachdem wir Groß Lanta (Lanta Yai) abgefahren haben, machten wir noch einen Abstecher nach Klein Lanta (Lanta Noi). Diese besteht hauptsächlich aus Wald, sodass wir nach kurzer Zeit wieder umkehrten. 


Bei einer Kokosnuss unter Palmen ließen wir den Tag am Long Beach ausklingen. 


Am nächsten Tag ging es mit der Fähre auf nach Koh Phi Phi.