Koh Rong – einfach paradiesisch
Mit dem Nachtbus ging es auf Richtung Sihanoukville. Hier ist auch eher die Partyzone und wir hörten, dass die Stadt sehr dreckig sei. Unsere Kanadischen Freunde waren bereits auf Koh Rong und so beschlossen wir ihnen zu folgen. Das war die richtige Entscheidung!
Schon bei der Ankunft in Sihanoukville haben wir uns nicht wohl gefühlt, da die Straßen ziemlich zugemüllt waren. Weiter ging es dann mit dem Speedboot Richtung Koh Rong. Der Strand am Mainpier hat uns nicht gefallen, so nahmen wir ein Taxiboot zum Sok San Beach. Allein die Fahrt dorthin war schon paradiesisch.

Ein Hostel hatten wir noch nicht gebucht, aber das war wie immer kein Problem. So konnten wir direkt am Steg, das selbe Hotel wie die Kanadier nehmen. Unser Bungalow lag nur ein paar Meter vom Strand entfernt. Der Strand war der Wahnsinn. Noch nie hatten wir so einen weißen und weichen Sand und so klares Wasser gesehen.

Der Sok San Beach geht in den Long Beach über und war gefühlt endlos, dafür gab es hier aber so gut wie nichts. Lediglich ein paar Bungalows, 4 Restaurant, kein Wifi, keine Klospülung, kein Waschbecken, keine 24 Stunden Stromversorgung, kein ATM, aber dafür Sonne pur und angenehme Ruhe. Das richtige um Kraft zu tanken und die Seele baumeln zu lassen.

Was wir auf den bisherigen Inseln noch nicht gemacht haben, war das Schnorcheln. So entschlossen wir uns für einen Boat Trip. Mittags ging es mit dem Boot los zu einer kleinen Bucht. Mit Schwimmweste und Taucherbrille ausgestattet, sprangen wir ins Wasser. Dank der Schwimmweste konnten wir super auf dem Wasser schweben und die Unterwasserwelt betrachten. Wir sahen kleine Fischschwärme und auch den ein oder anderen bunten Fisch.
Vom schnorcheln ging es weiter raus zum Angeln. Denn für das BBQ am Abend mussten wir uns unser Essen erstmal noch fangen. Jeder bekam eine Art Angel und konnte sein Glück versuchen. Wer hätte es gedacht, Jana hat einen Fisch gefangen.

Nach dem der Eimer halb voll mit Fischen war, ging es zum Strand. Die Bootsführer versorgten uns mit frischen Früchten, während sie die Fische grillten. Wir konnten währenddessen den Sonnenuntergang betrachten.


Als die Sonne vom Himmel verschwand, machten wir uns auf den Rückweg. Für 10 $ hat sich der Ausflug gelohnt.
Am nächsten morgen hieß es für uns: goodbye paradies!
Hallo neues Abenteuer: Grenzüberquerung Vietnam!



