Singapur – Millionenmetropole mit grüner Oase
Unser Abenteuer begann in Singapur. Nach ca. 15 Stunden Flug mit Zwischenstopp in London erreichten wir unser erstes Ziel. Da wir wussten, dass es mit dem Bus am günstigsten war in die Stadt zu kommen, suchten wir den Bus Nummer 36 für 2 S$. Durch die Hilfe von meheren Locals saßen wir im richtigen Bus. Bei den Busfahrten ist es wichtig Kleingeld zu haben, denn die Busfahrer wechseln nicht. Gut das uns der Geldautomat nur 100er Scheine ausgespuckt hat, aber Bina hatte vorab 9S$ bekommen, die genau für uns beide ausreichten unser Ziel zu erreichen.
Unsere Unterkunft war für 3 Nächte das Hostel Prince of Wales. Wir waren beide sehr gespannt was uns in dem gebuchten 22-Mann-Schlafsaal erwartete, doch wir hatten Glück. Es waren lediglich 6 Betten in einem Bereich, da der Raum etwas aufgeteilt wurde. Erschöpft von der langen Anreise fielen wir nur noch ins Bett und freuten uns auf den ersten Tag in Singapur.
Aufgrund der tropischen Temperaturen gönnten wir uns für den ersten Überblick den Hop On Hop Off Bus. Erster Stop war Marina Bay. Es war gigantisch das Hotel, welches man nur von Bilder kannte, jetzt in live zu sehen. Das Hotel verfügt über 55 Stockwerke und die drei Gebäude tragen das schiffähnliche 340 Meter lange Obergeschoss mit riesigen Infinity Pool.
Direkt bei Marina Bay liegt auch der Garden by the Bay mit den Big Trees. Das 101 Hektarmeter große Parkgelände bietet viel Platz für Spaziergänge. So schlenderten wir ein bisschen durch den Park und beschlossen abends nochmal wieder zu kommen, um die Lichtshow zu sehen.
Weiter trieb die Busfahrt uns zum Botanic Garden. Hier wurden wir schon von weihnachtlichen Rentieren und Weihnachtssternen empfangen. Ein Hingucker war die Allee der Weihnachtsbäumen, die auf unterschiedlichste Art und Weise geschmückt waren. Darunter auch ein deutscher Baum, der mit unseren Fußballvereinen und natürlich mit unserem Weltmeisterpokal geschmückt war.

Hier machten wir es uns einige Zeit gemütlich und genossen die Ruhe und wurden auch schon von dem ersten einheimischen Tier überrascht.
Dann machten wir uns abends wieder auf Richtung Marina Bay. Wir stecken momentan mitten in der Weihnachtszeit und das merken wir auch bei 35 Grad. So wurde um die Big Trees ein großes Christmas Wonderland aufgebaut, bei dem die Weihnachtsmarkthütten nicht fehlen durften. Um die Skyline, Marina Bay und die Big Trees in voller Pracht sehen zu können, entschieden wir uns für den Skywalk für 8S$ und wurden nicht enttäuscht. Die Aussicht war traumhaft, aber seht selbst!
Genug von der Weihnachtsstimmung und den Fressbuden, die uns nicht so ganz ansprachen, knurrte uns so langsam der Magen. Also machten wir uns wieder auf in die Stadt um etwas essen zu gehen. So landeten wir im Clarke Quay. Hier reihten sich am Singapore River die bunten Häuser, Bars, Clubs und Restaurants aneinander. Aus allen Ecken ertönte Livemusik und im inneren Bereich dröhnte die Musik aus den Bars. Aber wie das immer so ist bei so viel Auswahl, konnten wir uns nicht entscheiden bzw. ist es dort verhältnismäßig teuer. So lockte uns schließlich das Pizzamenü mit einem Getränk für 15 S$. Allerdings wussten wir bis dato nicht, dass das Menü aus nur 2 Stücken Pizza bestand.
An unserem 2. Tag in Singapur nutzten wir unser Hop On Hop Off Ticket noch einmal voll aus. Unser nächster Halt führte uns zur Orchard Road, die auch mehr als weihnachtlich geschmückt war. Hier tummelt sich ein Geschäft und eine Shopping Mall nach der anderen. Nur so günstig ist es hier nicht, dass sich ein Bummel mit dem Backpacker Budget empfiehlt und außerdem ist es nur weiteres Gepäck zu schleppen, aber sehenswert ist es auf jeden Fall.
Wir zogen weiter mit dem Bus durch die Stadt. In der Stadt darf nur ein gewisses Kontingent an Autos fahren, daher staut es sich nicht zu viel und die vielen grünen Oasen in der Stadt sorgen für ein angenehmes Klima.
Im Anschluss setzten wir uns in die grüne Route, ohne wirklich zu wissen welchen Weg sie nehmen wird. Angekommen sind wir schließlich auf der fünf Quadratkilometer großen Insel Sentosa, wo wir uns vor den Universal Studios wiederfanden. Es sieht hier genauso aus wie in LA.
Ein Highlight hier war der Ausblick auf den Hafen, der mit einer der größten der Welt ist.
Um am nächsten Tag nach Kuala Lumpur (KL) reisen zu können, mussten wir uns noch um unsere Tickets kümmern. Diese kann man am Golden Mile Complex erwerben. Hier gibt es einige Anbieter, die Busreisen nach KL anbieten. Wir fanden schließlich einen Anbieter, bei dem wir für das Ticket nur 18 !!! S$ (11,87€) zahlten, da mussten wir natürlich direkt zu schlagen. Eine aus unserem Hostel hatte einen Tag zuvor noch 35 S$ gezahlt. Auf dem Rückweg Richtung City entdeckten wir noch das muslimische Viertel. Die Masjid Sultan Moschee wurde 1928 eröffnet und zählt zu einer der wichtigsten in Singapur. In diesem Viertel gibt es kleine Gässchen mit niedlichen Geschäften.
Außerdem hat man hier die Wahl zwischen einigen Restaurants in verschiedenen Preisklassen.
Was natürlich nicht fehlen darf ist ein Besuch der Bugis Street. Hier gibt es alles mögliche an asiatischem Kitsch. Kein Wunder, denn es ist mit über 800 Geschäften das größte Einkaufsviertel Singapurs. Handeln nicht vergessen!
Bevor es weiter nach Malaysia ging, mussten wir uns noch das Wahrzeichen Singapurs anschauen. Die Figur besteht oberhalb aus dem Körper eines Löwens und unterhalb eines Fisches und symbolisiert somit die Geschichte der Stadt. Wir machten uns zu Fuß auf den Weg und fühlten wie die Marathonläufer, die neben uns her liefen. Bei gefühlten 40 Grad erreichten wir dann den Merlion Park und wurden mit einer traumhaften Aussicht auf die Skyline Singapurs belohnt. Hier tummelten sich natürlich wieder alle Touris, um Bilder zu machen. Die ein oder andere Schnappschuss Idee haben wir uns abgeguckt.



























