Von Kambodscha nach Vietnam

Weiteres Abenteuer Grenzüberquerung: Von Kambodscha nach Vietnam

Mit dem Speedboot in der Fahrerkabine waren wir im nu zurück in Sihanoukville am Pier. Von hier ging abends der Nachtbus nach Ho Chin Minh City. Die überschaubaren 7 Stunden Wartezeit richteten wir unser Büro in einem Café ein und waren die besten Kunden an diesem Tag. So entstehen im übrigen unsere Beiträge 😉 (…)
Unpünktlich mit 40 Minuten Verspätung sammelte der Minivan 15 Personen samt Gepäck ein und ließ uns nach 500 Metern fährt wieder raus.
Hier wechselten wir in den sleeping Bus. Es herrschte schon leichte Unruhe, da sich heraus gestellt hat, dass der Bus in Phnom Penh eine Pause von 4-5 Stunden einlegen wird, weil die Grenze in der Nacht geschlossen ist. Durch unsere Busfahr Erfahrung waren wir noch ganz entspannt und ließen es einfach auf uns zu kommen. So dankten wir auch die Beruhigungspillen von einem Mitreisenden ab. Das er noch über weitere Betäubungsmittel- und Rauschmittel verfügte, fanden wir später noch raus.
Bekanntlich sitzen die coolsten immer in der letzte Reihe im Bus, wir lagen. Nur leider konnten wir nicht eine Minute die Augen zu machen, da die Fahrt so holprig war.
Gegen 1 Uhr wurden wir aus dem Bus gekehrt. Mitten in der Pampa warteten wir eine Stunde auf den nächsten Minivan. Auch dieser war wieder mit mehr Menschen gefüllt, wie eigentlich darin Platz finden. Aber die Fahrt dauerte auch hier wieder nur maximal 2 Minuten, bis an irgendeinem Haus rausgelassen wurden. Hier lagen bereits schon im Erdgeschoss die ersten Gleichgesinnten. Unsere Truppe wurden in den ersten Stock verfrachtete. Wir bekamen ein ca. 12 Quadratmeter kleines Zimmer für 12 Mann und sollten hier „schlafen“.
Mit Anti-Mücken-Räucherstäbchen, Musik und unserem Joint bauenden Mitreisenden verweilten wir bis 6 Uhr Morgens, bis der nächste Bus uns holte. Dieser war wieder zu klein für all die Passagiere, sodass einige auf Plastikhockern im Gang Platz nahmen.
Die Grenzüberquerung war total unproblematisch. Bereits im Bus wurden unsere Pässe eingesammelt und wir erhielten sie samt Stempel zur Gepäckkontrolle wieder. Ein Mädel wurde nicht ins Land gelassen, da sie zum zweiten Mal innerhalb von 30 Tagen einreiste. Wir erhielten unser Visum für 15 Tage.
Gegen 13:30 Uhr haben wir es auch endlich geschafft und erreichten nach ca. 18 Stunden unser Hostel.

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