Chiang Mai

Gut gelandet, machten wir uns auf den Weg zu unserem Hostel „Why Not Hostel“. Der Late Check In war nach vorheriger Absprache gar kein Problem und wir wurden herzlich von Pong empfangen. Nach einer erholsamen Nacht in den sehr bequemen Betten, starteten wir unseren Tempelmarathon in Old Town. Allein in der Stadtkarte sind über 80 Tempel aufgeführt. So haben wir uns eine gute Hand voll Tempel raus gepickt. 
Wat Lok Molee


Wat Rajamontean / Wat Mon Tien


Wat Jetlin


Si Phum


Wat U-Mong Arayamonton


Wat Phra Singh


Nach dem ganzem Sightseeing waren wir hungrig und stoßen auf eine Art Streetfood Festival „Ploen Ruedee Night Market“. Der Platz erinnerte uns direkt an das heimische Köln. Es gab viele verschiedene Stände mit Thailändischen sowie europäischen Food. Die unterschiedlichen Sitzgelegenheiten luden einfach nur zum Verweilen ein.


Am nächsten Tag ging es mit einem Sammeltaxi hoch hinauf auf den Wat Phra That Doi Suthep, ein Tempel der auf dem Berg Doi Suthep liegt. Der Tempel ist das Wahrzeichen Chiang Mais und man erhält eine tolle Aussicht über die Stadt, wenn man die vielen Stufen erklungen hat.


Am Abend war Silvester. Es fühlte sich für uns aber nicht so an. Wir hatten keinen Plan, was wir machen und saßen so gemütlich um 21 Uhr noch beim Abendessen. Wir schlenderten gemütlich über die Walking Street bis wir dann die ersten Laternen in den Himmel steigen sahen. Da mussten wir hin! Wir folgten den aufsteigenden Laternen und fanden sie am hinter dem Tha Phae Gate. Es war wunderschön zu sehen, wie den ganzen Abend die Laternen in den Himmel stiegen. Ein Traum ging damit in Erfüllung und wir können nur jedem empfehlen, sich dieses Ereignis einmal anzusehen.
Das Feuerwerk um Mitternacht war nur reine Nebensache.
Frohes neues Jahr!


So früh, wie dieses Neujahr sind wir selten, um nicht zu sagen noch nie aufgestanden. Um 9.30 Uhr startete die Tour zum Grand Canyon. Ja, auch Chiang Mai hat einen Grand Canyon. Unsere „Hostelmama“ Noi war so lieb und organisierte uns mit einer weiteren Truppe einen günstigen Transport zum Canyon. Dieser ist ca. 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Hier kann man Baden gehen und verschiedenste Wassersport Aktivitäten unternehmen. Wir hatten an dem Tag leider etwas Regen, sodass es bei uns nur bei der Besichtigung blieb.


Jeden Samstag und Sonntag findet die Walking Street in Chiang Mai statt. Samstags an der Wua Lai Road und Sonntags mitten im Zentralen von Old Town. Hier schieben sich die Menschen durch die Gassen und es reiht sich ein Marktstände an den nächsten.


In voller Vorfreude starteten wir unseren Ausflug zu den Elefanten. Den Tagestrip haben wir in unserem Hostel gebucht. Uns war wichtig, dass die Tiere artgerecht Leben und gut behandelt werden. Das ist auch ein wichtiger Aspekt für unsere Hostelmama und so buchten wir den Elephant Jungle Sanctury. Nach der einstündigen Anreise und einem matschigen Spaziergang kamen wir mit 5 Kilo Bananen in der Hand im Camp an. Arti unser Guide statte uns mit der entsprechenden Kleidung aus, gab uns eine kurze lustige Einweisung über die sieben Elefanten im Camp und dann ging es auch schon los zur Elefantenfütterung. „Bonbon“ mussten wir nur rufen und schon konnten die Elefanten nicht genug von den Bananen bekommen.


Nachdem die Elefanten gesättigt waren, gab es auch für uns Lunch. Nach einer kurzen Pause, bereiteten wir die Medizin für die Elefanten vor. Diese besteht aus gekochtem Reis, Bananen und Baumrinde. Diese Matsche formten wir zu Knödeln zusammen, ein riesen Spaß. 


Gestärkt mit der Medizin konnten die Elefanten sich auf zum Matschbad machen. Noch bevor die Elefanten voller Matsch waren, waren wir es. Von allen Seiten wurden wir mit Matsch beschmiert oder haben Matsch-Herzen auf die Wange geschmiert bekommen. Einer der Elefanten, der jüngste war Peter, unser Naughty Boy. Er lief Kreuz und Quer durch den Matsch und genoss es von allen Seiten beschmiert zu werden. Aber auch die anderen Elefanten schienen reichlich Spaß an dem Matsch Spa zu haben. Auch wir hatten jede Menge Spaß in dem Matsch.


Zum „Duschen“ ging es anschließend in den Fluss. Durch eine große Wasserschlacht waren die Elefanten und wir schnell wieder sauber. Peter konnte vom Wasser garnicht gesungen bekommen, sodass wir ihn immer weiter nass spritzten. 


Es war einfach ein unglaublicher Tag und eines unserer schönsten Erlebnisse bisher. Wir werden diesen Tag so schnell nicht vergessen.

Den darauffolgenden Tag machten wir uns auf zu unserem Kochkurs. Wir haben noch nie einen Kochkurs gemacht, aber schon von vielen auf unserer Reise gehört, dass es ein Muss in Chiang Mai ist. Die Traveller aus unserem Hostel haben uns Sammy’s Organic Thai Cooking School empfohlen, sodass wir uns ebenfalls für diesen Kurs entschieden haben. Um 8 Uhr wurden wir abgeholt und es ging erstmal zum Markt. Hier trafen wir auf Sammy und konnten unsere Gerichte wählen, die wir später kochen wollten. Auf dem Markt bekamen wir von Sammy viele Informationen zu den einheimischen Lebensmitteln. 


Nach dem Einkauf ging es auf seine Farm, die 20 Minuten vom Markt entfernt war. Hier weißte uns Sammy erstmal ausführlich in die Kräuterkunde ein. Wahnsinn, wie geruchsintensiv unter anderem Zitronengras oder Koriander waren.


Ausgestattet mit Schürze, Messer und Mörser bereiteten wir das erste Gericht (Green and Red Curry) vor. Im Anschluss ging es auf zur Kochstation, wo wir das Curry und zwei weitere Gerichte kochten. 


In gemütlicher Runde verspeisten wir unsere zubereiteten Gerichte und testeten auch untereinander die verschiedenen Köstlichkeiten. Voll gestopft ließen wir uns in den Hängematten nieder.

Eines was Sammy mehrfach betonte, ist seine Toilette. Auch jeder zweite Kommentar bei Tripadvisor weist darauf hin. Hier auch für euch ein Bild „DER“ Toilette.(..)

Nach der kurzen Pause lernten wir noch, wie wir Papaya Salat, Frühlingsrollen und den Nachtisch Mango Sticky Rice und Banana in Coconutmilk zubereiten.


Sammy ist super fröhlich und trägt die ganze Zeit ein Lächeln im Gesicht. Auch hier haben wir wieder einen super Tag gehabt und viel über die thailändische Küche gelernt. Jetzt wissen wir auch, was wir die letzten Wochen gegessen haben und was so alles in den Gerichten steckt.


Wo wir schon beim Essen sind, unsere Hostelmama Noi hat die ganze Zeit von ihrem Lieblingsessen Kao Soi gesprochen. Nudeln in Kokosnusssoße und typisch für Chiang Mai. Doch wir fanden es bis dato nicht. So nahmen uns Noi und ihr Mann Pong mit zum Lunch in ein typisch einheimisches Restaurant und brachte uns die thailändische Küche noch einmal näher. It feels like Family und die Beiden luden uns sogar zum Essen ein.