George Town – Streetfood Streetart!
Nach unserer fünf stündigen Busfahrt von Tanah Rata, erreichten wir George Town, die Hauptstadt von Penang. Die Stadt ist bekannt für Ihre Kunst, das Essen und Ihre aufgeschlossenen Menschen. Das fiel uns auch direkt im Vergleich zu Kuala Lumpur auf. Auch wenn es dort ein chinesisches und indisches Viertel gibt, vermischen sich die Religionen und Kulturen hier fast bildlich.
Mit einem kostenlosen Bus (CAT) und der Hilfe eines Locals fanden wir schnell unser Hostel Siok. Unser 8 Mann Dorm verfügt über ausreichend Platz und ist zudem super sauber. Auch die sanitären Anlagen fanden wir in einem hervorragenden Zustand vor. Nicht zu vergessen, DAS FRÜHSTÜCK!!Hier gibt es neben frischem Kaffe auch Cornflakes. Eine wirkliche Abwechslung zu dem ganzen Toast.
Da wir gegen Mittag angekommen sind, schauten wir uns erst einmal unsere Umgebung an und sind gleich auf die ganzen Straßencomics und die Streetart aufmerksam geworden. In allen Gassen entdeckten wir ein neues Kunstwerk.

Kurze Zeit später landeten wir bei den Jeties, kleine Häuser, die auf dem Wasser schwimmen und teilweise auch noch bewohnt sind.

Am nächsten Tag hat der Strand uns gelockt. So nahmen wir den Bus zu Batu Ferringhi, wo sich einer der wenigen Strandabschnitte Penangs befindet.
Am Strand angekommen, machten wir eine ganz neue Erfahrung. Aufgrund der Ferienzeit badeten hier überwiegend einheimische Muslime. Für uns war es ein ganz neues Bild, dass die Menschen vollbekleidet im Wasser plantschten und am Strand saßen.

Nachdem wir mit den Füßen im Wasser waren zogen wir weiter in den Nationalpark (Taman Negara Pulau Pinang). Grad am Park angekommen, schüttete es wie aus Eimern. Doch für uns gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung.

Anfangs schlenderten wir noch gemütlich den Parkweg entlang, bis sich der Weg auch hier wieder zu einem Dschungel Pfad entpuppte. Durch den Regen wurde dies zusätzlich zu einer matschigen und rutschigen Angelegenheit, die wir aber doch mit kleinen Blessuren gemeistert haben. Ein Highlight zwischen dem Urwald waren die kleinen Strandabschnitte.

Letztendlich erreichten wir Monkey Beach, der für uns zum Moskito Beach wurde. Wir dachten hier überraschen uns die Affen und nicht dich ganzen Mücken, so machten wir uns wieder ganz schnell auf den Rückweg.
Mit unserem schnellen Marsch verschreckten wir ein Komodowaran, was zugegeben eher uns ziemlich in Schrecken versetzte.
Von dem Schreck erholt und gut gestärkt im China Food Court zog die Live Musik uns auf ein Bierchen in die Love Lane. Hier reihen sich kleine gemütliche und individuelle Bars aneinander.

Hätten wir an diesem Tag gewusst, was uns erwartet hätte, wären wir wahrscheinlich nicht in den Bus gestiegen. Wir nahmen den Bus Richtung Penang Hill. Man hat zwei Möglichkeiten auf den Berg zu gelangen, entweder zu Fuß oder mit dem Train. Da wir noch unter unseren Blessuren von der Wanderung im Nationalpark litten, entschieden wir uns für den Train. Falsche Entscheidung! Nach über einer halben Stunde anstehen, waren wir erst im Besitz unserer Tickets. Zur Info, die Tickets sind preislich nach Malaien und Nicht Malaien kategorisiert. So zahlten wir das doppelte.Danach hieß es nochmals über eine Stunde anstehen, um in den Train zu kommen.
Oben angekommen fühlten wir uns wie einer Art Freizeitpark. An jeder Ecke wurden „Attraktionen“ geboten, um weitere Geschäfte zu machen. Wir schossen ein paar Bilder von der Aussicht und fuhren runter.

In der Nähe des Penang Hills liegt auch der Kek Lok Si Tempel. Es ist der größte Tempel in Malaysia. Wir haben noch nie so einen schönen bunten Tempel gesehen.

Genug von Tempel, zurück in die Stadt, wenn das mal so einfach wäre. Wir standen an insgesamt drei Bushaltestellen, da nach langen Wartezeiten kein Bus kam und wir nach mehrmaligem nachfragen immer zu einer anderen Bushaltestelle verwiesen wurden. Letztendlich war die erste Haltestelle doch die richtige und nach drei Stunden waren wir endlich wieder in George Town. Völlig ausgehungert machten wir uns über die Straßenstände her. Das Essen wird hier frisch zubereitet und ist wirklich köstlich und günstig.


Auf diesen Tag wollten wir uns noch ein Bierchen genehmigen. So lockte uns ein deutsches Pärchen in die erste Bar. In geselliger Runde stieg die Stimmung, Tische und Wände wurden angemalt.
An dieser Stelle nochmal liebe Grüße an Maria, Momme, Anton und Annika!

Eigentlich wollten wir am nächsten Tag abreisen, doch durch die viele Warterei am Vortag entschlossen wir uns einen Tag zu verlängern. So nutzten wir den Tag für diverse Erledigungen: Ticket nach Koh Lanta organisieren, Hostel buchen, Wäsche waschen und unser erstes Paket (tatsächlich brauchen wir wirklich nicht alles, was wir dabei haben) zur Post bringen.
Den restlichen Tag zog es uns nochmal durch die Straßen George Towns, um die Streetart in Ruhe zu bewundern.
























